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Wie es zur Gründung des Schweizer Vereins kam
Geschichte

Herr S.N. Goenka hat seinen ersten Kurs 1969 in Indien gegeben. Die folgenden Kurse wurden auch von einer wachsenden Zahl von Menschen aus dem Westen besucht. Um dem Bedürfnis nach Kursen im Westen gerecht zu werden, reiste Herr Goenka ab 1979 verschiedentlich nach Europa und in die Vereinigten Staaten, um Kurse abzuhalten. Initial wurden diese in gemieteten Lokalitäten wie Ferienhäusern, Jugendherbergen und Pensionen durchgeführt. Da die Nachfrage nach Kursen im Verlauf jedoch immer mehr zunahm, entstand weltweit eine wachsende Zahl von Meditationszentren. Gleichzeitig ernannte S.N. Goenka Assistenzlehrer, da er die riesige Nachfrage nach Kursen bald nicht mehr selber abdecken konnte.

Den ersten 10 Tages Kurs in der Schweiz führte S.N. Goenka 1980 in Hoch Ybirg durch und wurde von 120 Personen besucht. Im Anschluss an diesen Kurs hielt er in Bern den Vortrag "Die Kunst des Lebens", welcher in der Zwischenzeit in viele Sprachen übersetzt worden ist.

Das letzte Mal war S.N. Goenka in seiner Eigenschaft als spiritueller Führer im Februar 2000 in der Schweiz, um am Weltwirtschaftsforum in Davos, zu dem er eingeladen worden war, teilzunehmen. Anschliessend hielt er in Zürich einen Vortrag vor ca. 700 Personen im Kongresshaus.


Vipassana Verein Schweiz

1986 wurde der Vipassana Schweiz Verein gegründet. Ab diesem Jahr wurden in der Schweiz jährlich zwei bis drei Kurse in gemieteten Lokalitäten durchgeführt. Viele Schweizer Meditierende besuchten zudem Kurse in nahegelegenen Zentren in Frankreich und in Deutschland, aber auch in anderen Ländern weltweit.

Der Vipassana Verein Schweiz ist nicht-gewinnorientiert, steuerbefreit, mit Sitz in Zürich. Die im Durchschnitt alle zwei Monate stattfindenden Vereinstreffen im Meditationszentrum sind allen alten SchülerInnen zugänglich. Einmal jährlich findet eine Generalversammlung statt.

Das Meditationszentrum "Dhamma Sumeru"

1999 konnte der Vipassana Verein Schweiz ein ehemaliges Ferienheim für Kinder in Mont-Soleil bei St. Imier erstehen und ein eigenes Zentrum gründen. Der Kaufpreis betrug CHF 420'000.- und wurde durch Spenden und zinslose Darlehen von alten SchülerInnen sowie einem Hypothekarkredit abgedeckt.

"Dhamma Sumeru" heisst in Pali, der altindischen Sprache, welche zur Zeit Buddhas gesprochen wurde, "himmlischer Berg des Dhamma".

Nach dem Kauf des Hauses mussten zuerst verschiedene Umbauarbeiten durchgeführt werden Ein möglichst grosser Teil der Arbeiten wurde dabei durch Freiwillige durchgeführt. Alle Ausgaben werden durch Spenden finanziert, jegliche Arbeiten im Zentrum wenn immer möglich durch Freiwillige gemacht- sei es beispielsweise die Arbeit der Lehrer, das Kochen oder das Reinigen im oder um das Haus.

Das Zentrum bietet 55 Meditierenden Platz. Der erste 10 Tages Kurs fand im April 2000 statt und war bereits voll ausgebucht. Von vier Kursen im ersten Jahr soll nun das Angebot in Abhängigkeit der Nachfrage sukzessive ausgebaut werden.

In zusätzlichen Umbau- und Renovationsschritten mussten zuerst die Heizung ausgewechselt und das Dach erneuert werden. Weitere Schritte beinhalteten die Renovation der WC-Anlagen mit Einbau von Duschen auf den Stockwerken sowie die Renovation der Küche. Gleichzeitig musste eine zweite Treppe zur besseren Geschlechtertrennung gebaut werden.

 Letzte Überarbeitung: 12.12.2000